Klassik

Ist französische Oper ohne Regie zum Aushalten?

Das Opernhaus Zürich zeigt Berliozs «La Damnation de Faust»:  meisterhaft interpretiert - und mit einer überraschenden Parallele zu «Two and a half men».
Konzertant, aber mit vielen Emotionen: «La Damnation de Faust» mit Saimir Pirgu (links), Elīna Garanča und Stanislav Vorobyov.
Foto: Tonir Suter T + T Fotografie

Im Sommer kann im KKL beim Lucerne Festival das Konzert «Mittendrin» erlebt werden – das Publikum sitzt dann mittendrin im Orchester. Als Vorgeschmack ist ein Besuch im Opernhaus Zürich zu empfehlen, gibt es dort doch eine grandiose Vorstellung von Héctor Berliozs (1803-1869) monumentaler Oper «La Damnation de Faust» zu sehen. Chor, Orchester und Solisten reichen weit ins Parkett hinein – und wenn zum Schluss die himmlischen Heerscharen vom Zweiten Rang aus die Seele Marguerites begrüssen, ist der Opernfreund vollends eingehüllt in Klang und Emotion.

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