Lucerne Festival

Warum der dirigierende Überflieger Klaus Mäkelä in Luzern in Turbulenzen kam

Bloss ein paar Stunden im KKL reichen, um die Klassikwelt zu umrunden: Das Jahr 1958 spielt eine geradezu spektakuläre Rolle.
Klaus Mäkelä mit seinem zukünftigen Orchester.
Foto: Patrick Hürlimann

Zeitreise zu Mozart während eines Konzertes? Höchstens Träumer schaffen das. Mozartaufführungen sind nämlich trotz historischer, historisierender oder historisch informierter Aufführungspraxis Museumsbesuche: ein Blick in weite ferne Vergangenheit. Manchmal schön, vielleicht gar unmittelbar direkt, oft aber distanziert und artifiziell. Mit Bartók, Prokofjew oder Bruckner ist es nicht anders: Hochgetrimmte Interpretationen zum Bestaunen, aber: «Bitte nichts berühren!».

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