Elisabeth Leonskaja ist eine jener Klaviergrössen, die ernste Leuchtkraft hat, aber keinem Starkult verfallen ist. Ein ebenso verlässlicher Wert ist die Musik von Franz Schubert. Dass das nicht bedeuten darf, sich ihr mit Routine zu nähern, ist für Leonskaja klar. Mit der russischen Schule grossgeworden, sind sechs Stunden Üben für sie kein Fremdwort und der Weg vom Wunderkind zum Genie führe nur über sehr viel Arbeit, wie sie selbst einmal sagte. Sie muss nicht immer im Vordergrund stehen, lange arbeitete sie mit ihrem ehemaligen Ehemann und Cellisten Oleg Kogan und mit dem Pianisten Sviatoslav Richter. Und auch in Luzern (Fr, 24. April, 19.30, KKL Luzern) tritt sie nebst Solo (Gasteiner Sonate) mit Kammermusikpartnern auf, nämlich mit dem Quatuor Danel (Forellenquintett).
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