Bestsellerautor

Kann Daniel Glattauer mit seinem neuen Roman an «Gut gegen Nordwind» anknüpfen?

Jetzt also nicht mehr per E-Mail, sondern sozusagen live. Im neuen Roman «In einem Zug» bleibt der Autor leider am oberflächlichen Spiel hängen.
Der österreichische Schriftsteller Daniel Glattauer.
Foto: Eva Manhart/APA

Leider kaschiert betonte Selbstironie halt oft bloss oberflächliche Egozentrik. Der neue Roman von Bestsellerautor Daniel Glattauer ist hierfür ein anschauliches Beispiel und ergibt im Resultat zwar ein neckisches Geplauder mit einer hübschen Pointe, jedoch kein gutes Buch. Es bestätigt die notorische Kritik des Feuilletons, Glattauers Romane seien immer eine Spur zu oberflächlich. Literaturpreise hat er trotz hoher Auflage des 2006 erschienenen «Gut gegen Nordwind» keine erhalten. Wer aber literarische Spielereien ohne grosse Tiefe liebt, kann am Roman «In einem Zug» durchaus seinen Spass haben.

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