Lucerne Festival: Interview

«Ich schliesse mich nicht in der Kathedrale ein»: Wayne Marshall im Gespräch

Der Brite ist Organist, Pianist und Dirigent. Am Lucerne Festival improvisiert er in der Ark Nova und feiert das 25-Jahr-Jubiläum der KKL-Orgel.
Wayne Marshall ist nicht nur an der Orgel anzutreffen.
Foto: Charlie Best

Wayne Marshall ist ein musikalisches Phänomen: Dirigent, Pianist, Organist. In letzteren zwei Funktionen vor allem ein leidenschaftlicher Improvisator. Grenzen zwischen Stilen, Genres oder Konzertformen interessieren ihn wenig. Beim Lucerne Festival spielt der britische Allrounder zwei Programme, die gegensätzlicher kaum sein könnten: In der Ark Nova widmet er sich improvisierend den jazznahen Klangwelten von Gershwin und Bernstein, zwei Tage später interpretiert er im KKL mit orchestraler Unterstützung das feierlich-sakrale Orgelkonzert von Francis Poulenc und das farbenreiche fünfte Konzert des Messiaen-Schülers Naji Hakim. Ein Gespräch über musikalische Freiheit, prägende Hörerlebnisse – und die Kunst, sich selbst zu erfinden.

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