Porträt

«Ich glaube nicht, dass es in Serbien jemanden gibt, der keine Meinung über mich hat», sagt die Pionierin der serbischen Emanzipation

Die serbische Schauspielerin und Regisseurin Mirjana Karanović macht vor, wie man sich neu erfindet. In ihrem aktuellen Spielfilm «Mother Mara» stellt sie eine selbstbewusste reife Frau in den Mittelpunkt.
Findet sich inmitten der Jugend: Mara (Mirjana Karanović) in «Mother Mara».
Foto: Cineworx

Wenn es eine Persönlichkeit gibt, an deren Werdegang sich zugleich die Geschichte des ehemaligen Jugoslawiens nachvollziehen lässt, dann ist es wohl Mirjana Karanović. 1957 in Belgrad, der damaligen Hauptstadt des sozialistischen Vielvölkerstaates geboren, wuchs sie mit einheimischen Filmen wie dem Kriegsepos «Die Schlacht an der Neretva» (1969) auf. Erst im dritten Anlauf wurde sie zum Studium an der Fakultät für Schauspielkunst Belgrad angenommen.

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