Interview

Heinz Stalder: «Heute staune ich, so etwas Drastisches geschrieben zu haben»

Ein Mann tötet seine Frau mit blossen Händen. Der Roman «Marschieren», den der Krienser Autor Heinz Stalder vor 42 Jahren publiziert hat, beginnt mit einem Femizid. Jetzt gibt es eine Neuauflage. Am Donnerstag ist in Luzern Vernissage.
Der Krienser Autor Heinz Stalder, hier am Zürcher Hauptbahnhof.
Foto: zvg / Ayse Yavas
Heinz Stalder, Ihr Roman «Marschieren» beginnt damit, wie der männliche Protagonist seine tote Frau betrachtet. Nach wenigen Sätzen wird klar, dass er sie erdrosselt hat. In letzter Zeit stösst das Thema Femizid auf grosse gesellschaftliche Beachtung ...

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