Franzosen lieben Joël Dicker

LITERATUR ⋅ Der Schweizer Schriftsteller Joël Dicker ist der meistgelesene frankophone Autor 2018 in Frankreich. Gefolgt von letztjährigen Prix-Goncourt-Preisträger Nicolas Mathieu, wie einer jährlichen Hitliste zu entnehmen ist.

06. Februar 2019, 12:23

Die auf den Buchverkäufen des Vorjahres basierende Rangliste, wurde - wie jedes Jahr im Februar - am Mittwoch von L'Express, RTL und Tite Live veröffentlicht. Sie umfasst insgesamt 34 Namen.

Aufgeführt ist auch jener des ehemaligen französischen Präsidenten François Hollande, der letztes Jahr das Buch "Les Leçons du pouvoir", eine Bilanz seiner Amtszeit, veröffentlichte. Er schaffte es auf Platz 18.

Joël Dickers Roman "Die Wahrheit über den Fall Harry Québert" (2012) ist millionenfach verkauft, in über 40 Sprachen übersetzt und unter anderem mit dem Prix Goncourt des lycéens und dem Grand Prix du Roman der Académie Française ausgezeichnet worden.

2016 erschien von ihm "Die Geschichte der Baltimores", 2018 folgte "Das Verschwinden der Stephanie Mailer". Letzteres ist ein Roman über eine Journalistin, die verschwindet, kurz nachdem sie eine gefährliche Behauptung geäussert hat. (sda/afp)


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