Luzerner Sinfonieorchester

Mit Hirndoping und Hupkonzert: Das LSO entfacht vor dem KKL einen Sommerabend mit Wucht, Innigkeit und «Boléro»

Beim zweiten Klassik-Open-Air serviert das Luzerner Sinfonieorchester Espressi der Sinfonik, Fussballfans heftige Begleitgeräusche.
Zwei Cellisten, die sich musikalisch verstehen: Jaemin Han (links) bekommt von Dirigent Michael Sanderling den weich tragenden Boden für sein Solo.
Foto: Andréas Härry (Luzern, 23. 6. 2026)

Luzern und das Luzerner Sinfonieorchester (LSO) können Sommerabend. Der Himmel und das Orchesterspiel makellos, der Vierwaldstättersee postkartenblau als Kulisse, auf dem fast vollen Europaplatz eine entspannte Festlichkeit, die anderswo teuer inszeniert werden muss. Das LSO verabschiedet sich für diese Saison von Luzern; mit der zweiten Ausgabe des Open-Airs, das jetzt schon Tradition sein darf. Weil einzigartig.

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