Fritz Jakober

Er lebte den Blues – nun ist «Big Daddy» gestorben: Eine buchstäblich grosse Figur und nebenbei Hochrisikofussballer

Fritz Jakober, Mitbegründer des Lucerne Blues Festivals und langjähriger Co-Leiter, ist mit 77 Jahren gestorben. Erinnerungen an ihn drehen sich natürlich um Musik. Aber auch um Fussball.
So mochte es Fritz Jakober am liebsten: ein enger Kontakt mit einem von ihm verehrten Blueser wie hier Otis Clay, den er mehrmals ans Festival holte und der 2016 verstarb.
Foto: Beat Blättler
(11. 11. 2003)

Es muss 1993 oder 1994 gewesen sein: Fritz Jakober trifft seinen Freund Guido Schmidt in dessen Zuhause, man trinkt ein paar Biere, im Hintergrund läuft Blues. Sie lieben diese Musik, haben beide zusammen schon viele Konzerte besucht. Da kommt den beiden die Idee, in Luzern ein Blues-Festival zu organisieren. 1995 führen sie, mit Jean-Pierre Bohraus als Dritten im Bunde, das erste Lucerne Blues Festival durch. Mit drei Acts: Mississippi Heat, Peter Garstenauer und Robert «Wolfman» Belfour.

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