Opernhaus Zürich

Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek zeigt Trump in Zürich als despotischer König - das Exklusivinterview

Kann man den US-Präsidenten noch karikieren? Elfriede Jelinek hat es versucht für die Oper «Monster’s Paradise» in Zürich. Ein Interview mit der medienscheuen Literaturnobelpreisträgerin.
Elfriede Jelinek erhielt 2004 den Nobelpreis für Literatur. Obwohl sie «das Wort Oper» nie wieder hören wollte, spannt sie jetzt erneut mit Olga Neuwirth zusammen.
Foto: Claudia Müller

Sie hat es wieder getan. Und das, obwohl Elfriede Jelinek vor zwanzig Jahren öffentlich deklarierte, sie würde jeden ohrfeigen, der in ihrer Gegenwart das Wort «Oper» erwähne. Welch ein Glück, dass der Name der Nobelpreisträgerin nun doch wieder auf einem Abendzettel zu lesen ist: Gemeinsam mit der österreichischen Komponistin Olga Neuwirth hat sie die Politgroteske «Monster's Paradise» geschaffen.

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