Schweizer Literatur

Eingetragen ins «Schweizerische Hautfarbenregister»: Dieses Romandebüt führt uns augenzwinkernd eine düstere Zukunft vor Augen

In ihrem ersten Roman «Daily Soap» findet die Zürcher Autorin Nora Osagiobare eine erschlagende Metapher für Rassismus. Trotzdem ist das Buch ungeheuer leichtfüssig.
Fürchtet sich nicht vor schwülstigen Sätzen, erfreulicherweise: Autorin Nora Osagiobare.
Foto: Barbara Sigg

Die wohl aufregendste Neuerscheinung, die der Schweizer Buchmarkt derzeit anbietet, trägt einen eher matten Titel: «Daily Soap» heisst das Buch, also Seifenoper. Geschrieben hat es die junge Zürcherin Nora Osagiobare, es handelt sich um ihren Debütroman. Und, wie gesagt, er knallt.

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