Letzigrund

Tränen am Burgerstand und kollektive Euphorie im Stadion: So war das Konzert der Toten Hosen

Die Toten Hosen spielen keine komplizierten Songs und verzichten auf viel Show. Aber kaum eine deutschsprachige Band versteht es besser, ein Stadion zu begeistern. Das zeigt sich auch im restlos ausverkauften Letzigrund.
Campino von den Toten Hosen gab ab Minute 1 Vollgas.
Foto: André Albrecht

Die Frau weint. Zuerst ruhig. Dann schüttelt es sie. Ihr Partner nimmt sie in den Arm. Drückt sich fest an sie, hält ihren Kopf. Zwei Meter weiter hat ein Mann das T-Shirt ausgezogen und wischt sich damit die Tränen aus dem Gesicht. Die Toten Hosen spielen «Augen zu (Es regnet Blumen)». Es geht um Verlust. Es ist pathetisch bis ins Mark. Aber es wirkt: Die Leute in der Schlange für Hamburger und Bier weinen bei 32 Grad.

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