Porträt

Die Schweiz entlockte ihm Farbsinfonien: Ein wundervoller Schritt ins Nichts

Radoslav Kutra emigrierte 1968 aus der Tschechoslowakei in die Schweiz. In Luzern gründete der zeitlebens unabhängige Geist eine Kunstschule und schuf ein grosses Werk mit viel Liebe zur Farbe.
Radoslav Kutra im Atelier in der Altstadt von Olomouc 1965.
Foto: zvg

Heimat meint für jeden Menschen etwas anderes. Radoslav Kutra fand sein geistiges Zuhause vor allem bei seinen Malschülern, so erzählt seine dritte Ehefrau, Christiane Kutra-Hauri. Am 13. März könnte Radoslav Kutra, geboren 1925 in Olomouc im heutigen Tschechien, und gestorben 2020 im Alter von 94 Jahren in Luzern, seinen 100. Geburtstag feiern. Aus diesem Grund gibt es zwei Retrospektiven zu Ehren des Künstlers, eine in Luzern und eine in Olomouc. Zwei Städte, in denen Radoslav Kutra viele Jahre seines langen Lebens verbrachte. Und doch immer seinen eigenen Kopf behielt. Aber beginnen wir von vorne.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-