Kritik

Die Oper Zürich holt sich mit «Cardillac» einen Sonntagabendkrimi ins Haus

Bis das Blut spritzt: Im Opernhaus Zürich wird Paul Hindemiths Oper «Cardillac» zum gegenwärtigen Psychokrimi. Die Regie glänzte nicht durchweg.
«Ich und mein Werk»: So das Credo des «Cardillac», der derzeit am Opernhaus Zürich sein Unwesen treibt. Die flehende Tochter hat dabei das Nachsehen
Foto: Monika Rittershaus

Die Preise sind hoch, manche sagen gar: unbezahlbar. Dass ein Abend im Opernhaus Zürich mörderisch teuer sein kann, dürfte diese Premiere indes gleich in doppelter Hinsicht untermauert haben. Wer nur das Beste will, muss bluten. So erzählt es zumindest der Psychothriller «Cardillac» aus dem Jahr 1926, dessen gleichnamige Hauptfigur von E.T.A. Hoffmann für sein «Fräulein von Scuderi» erdacht wurde.

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