Fumetto im Kunstmuseum

Die Künstlerin Wiebke Siem stellt den Geniekult mit Holzfiguren infrage

Die deutsche Künstlerin lädt ihr Publikum im Kunstmuseum Luzern ein, selber kreativ zu werden. Es soll am «Traum der Dinge» mitbauen.
Die deutsche Künstlerin Wiebke Siem lässt die Dinge träumen. Im Bild eine Ausstellungsansicht von «Der Traum der Dinge» im Kunstmuseum Luzern.
Foto: Kunstmuseum Luzern/Marc Latzel

Wiebke Siem lässt die Dinge träumen. Und die Besucher ihrer Ausstellung gleich mit. Die deutsche Künstlerin lädt ihr Publikum in einem Raum des Kunstmuseums Luzern dazu ein, fantastische Figuren aus Holz zu bauen. Siem stellt dafür alles Mögliche zur Verfügung: Kleiderbügel, Schuhleisten, Wäscheklammern, Besenstiele, Hutformen. Es sind Dinge aus Haushalt und Handwerk und oft schon historischen Alters. Das ist bewusst gewählt, denn Wiebke Siem möchte mit feministischem Blick den Geniekult in der Kunst, der oft immer noch männlich ist, hinterfragen.

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