Kino

Auch «Der Teufel trägt Prada» ist Opfer von Hollywoods Fortsetzungssucht

Nachdem die Stars des ersten Films jahrelang gesagt hatten, eine Fortsetzung sei sinnlos, kommt nun «Der Teufel trägt Prada 2» in die Kinos. Nötig wäre das nicht gewesen.
Haltung bewahren: Miranda Priestly (Meryl Streep) und Andy Sachs (Anne Hathaway) blicken einer ungewissen Zukunft entgegen.
Foto: 20th Century Studios

Hollywood leidet seit einiger Zeit an einer Krankheit, die sich Fortsetzungssucht nennt. Das neueste Symptom dieser Krankheit heisst «Der Teufel trägt Prada 2». Vor zwanzig Jahren erschien der erste Teil «Der Teufel trägt Prada», der heiter davon erzählte, wie die junge Journalistin Andy Sachs (Anne Hathaway) einen Job beim New Yorker Modemagazin «Runway» antritt. Dort gerät sie erst unter die Räder der herrischen Magazinchefin Miranda Priestly (Meryl Streep), entwickelt dann aber Sinn für Mode und gewinnt Selbstvertrauen.

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