Literatur

Der neue US-Literaturstar Zach Williams beschreibt das Leben in den USA als kollektiven Albtraum

Dieses Buch wird von Barack Obama hochgelobt: Zach Williams’ «Es werden schöne Tage kommen» ist ein grosses, gruseliges Panorama der US-Gegenwart.
Der US-Schriftsteller Zach Williams.
Foto: Jemimah Wei

Wenn es ein Buch auf die Sommer-Leseliste von Barack Obama schafft und ein Autor wie Jeffrey Eugenides von einem «grossartigen Debüt» spricht, weckt das Erwartungen. In den Vereinigten Staaten schlugen die Erzählungen des neuen Literatur-Shootingstars Zach Williams im vergangenen Jahr voll ein. «Beautiful Days» hiess der Band im Original, der auf Deutsch jetzt unter dem Titel «Es werden schöne Tage kommen» erscheint. Gerade so, als hätte man hierzulande daran gezweifelt, dass die Ironie verstanden wird. Denn von «schönen Tagen» kann keine Rede sein in diesen zehn Stories.

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