Gazakrieg

Boykott-Drohung und Wut: Israel spaltet die wichtigste Kunstausstellung

Die Biennale Venedig wird immer mehr zur Plattform für Politik. Dieses Jahr scheint ein neuer Höhepunkt erreicht.
An der letzten Biennale, 2024, blieb der Israelische Pavillon geschlossen. Die Kunstschaffenden und Kuratoren protestierten damit für die Freilassung aller Geiseln.
Foto: Daniele Venturelli/Getty

Die Zeichen stehen auf Sturm. Die Biennale Venedig, die im Mai eröffnet wird, hat ihren nächsten Skandal. Israel hat den Künstler bekanntgegeben, der das Land in der Lagunenstadt bis November vertreten wird –, die Reaktion ist Protest und laute Wut.  Israel zeigt in seinem Nationalpavillon Belu-Simion Fainaru, einen der profiliertesten Konzeptkünstler des Landes. Er war bereits 1993 im israelischen sowie 2019 im rumänischen Pavillon der Biennale vertreten, damals mit eben dem Projekt, das nun auch dieses Jahr zu sehen sein wird.

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