Ausstellung

Bett wird aus echtem Liebeskummer zersägt: So lebensnah wird es, wenn es um «Love» geht

Liebe ist eindringlich, humorvoll, poetisch und auch kritisch: Dies zeigt die Kunsthalle Luzern in der Ausstellung «Love» und mit verschiedenen Kunstschaffenden. Dabei kann etwa ein Schaukelpferd sowohl Erotik als auch Entfremdung bedeuten.
«Für immer und ewig» von Pat Treyer (2025).
Foto: zvg/Kilian Bannwart

Beim grossen Thema Liebe bewegt man sich in Bildern und Worten rasch im Bereich von Klischees, von Kitsch, im Spektrum Rosa bis Rot. Gerade weil es so umfang- und facettenreich ist, wird es in Kultur und Mainstream zugleich überstrapaziert und unterkomplex behandelt. Nicht so in der von Marius Geschinske sorgfältig kuratierten Ausstellung «Love» in der Kunsthalle Luzern. Vor allem jüngere Künstlerinnen und Künstler, viele kennt man aus der Zentralschweizer Szene, umkreisen hier Aspekte der Liebe multimedial, erfrischend ironisch, lakonisch oder mit einem Augenzwinkern.

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