Neuer Eklat in Berlin

Schlechte Tradition: Radikale Israel-Feinde halten die Berlinale in Geiselhaft

Erneut sorgen Genozid-Vorwürfe am Berliner Filmfestival für Aufregung. Tricia Tuttle, die Direktorin, scheint von der Situation überfordert zu sein. Ob sie bleibt, ist noch unklar.
«Keine Angelegenheit, deren Komplexität und Sensibilität man in einem kurzen Statement vermitteln kann»: Festivalleiterin Tuttle, hier an der Berlinale-Eröffnung am 12. Februar.
Foto: Christian Soeder/DPA

Kunst ist politisch, doch wenn politische Debatten dafür sorgen, dass die cineastischen Aspekte eines Filmfestivals kaum noch wahrgenommen werden, läuft etwas falsch. Das ist seit Jahren an der Berlinale der Fall, die nach den Festivals von Cannes und Venedig noch immer als bedeutendste internationale Leistungsschau der Branche gilt.

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