Openair

Das B-Sides-Publikum hat sich verliebt – und tanzt bis zum Schluss

Dino Brandão sorgte am diesjährigen B-Sides für den emotionalen Höhepunkt des ausverkauften Samstags. Danach wurde die Musik elektronischer, härter und lauter.
Sänger, Gitarrist, Bläser: Dino Brandão begeisterte auch als Multiinstrumentalist.
Foto: zvg/LuisDaetwiler (Kriens, 20. 6. 2026)

Der letzte Song, den Dino Brandão an diesem Samstagabend am B-Sides spielt – oder eher abspielt –, kommt ab Band. Er könne zwar so tun, als ob er an irgendwelchen Knöpfen seines Samplers drehe, meint der Schweizer Musiker mit angolanischen Wurzeln grinsend, als er das letzte Stück, einen «Techno-Song», ankündigt. Aber das lasse er heute lieber. Und so drückt Brandão einfach die «Play»-Taste und beginnt, einen Drink in der Hand, zum elektronischen Beat eines Songs zu tanzen, der ganz untypisch ist für den Singer-Songwriter, aber doch nicht fehl am Platz wirkt.

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