Übertreibungen erkennen
Reisserische Schlagzeilen, Übertreibungen und stark emotionalisierende Formulierungen können Warnsignale sein. Löst eine Meldung starke Gefühle wie Wut, Angst oder Betroffenheit aus, lohnt es sich, innezuhalten und die Information zu überprüfen, bevor man reagiert oder sie weiterverbreitet.
Quelle prüfen
Hinterfragen Sie, wer hinter einer Information steckt. Prüfen Sie das Impressum, den Verfasser und vor allem, worauf sich die Aussage stützt. Sind Quellen oder Belege angegeben und lassen sich diese nachvollziehen? Wenn Sie unsicher sind, ob eine Quelle vertrauenswürdig ist, können Sie unabhängige Faktencheck-Plattformen wie Mimikama oder Correctiv nutzen, die Falschmeldungen regelmässig aufdecken.
Datum beachten
Ein beliebter Trick bei Desinformation ist, alte Inhalte als aktuelle Nachrichten zu verbreiten. Reale Ereignisse werden dabei aus dem Zusammenhang gerissen und in einen neuen Kontext gesetzt. Prüfen Sie deshalb immer das Veröffentlichungsdatum. Fehlt ein klares Datum oder wird ein jahrealtes Ereignis plötzlich wieder verbreitet, ist Vorsicht geboten.
Bilder und Videos hinterfragen
In Zeiten künstlicher Intelligenz sind Bilder, Videos und Audioaufnahmen kein Beweis für die Wahrheit. KI kann täuschend echte Fälschungen erzeugen und Personen Aussagen in den Mund legen, die sie nie gemacht haben. Bei verdächtigen Bildern hilft eine Rückwärtssuche, zum Beispiel mit der Google-Bildersuche, um Quelle und ursprünglichen Kontext zu prüfen.
Gegencheck machen
Prüfen Sie, ob mehrere unabhängige, verlässliche Quellen über das Thema berichten, und suchen Sie nach Originalquellen wie Studien oder offiziellen Stellungnahmen. Vergleichen Sie verschiedene verlässliche Quellen und Perspektiven, um einseitige Darstellungen zu vermeiden.
Gut informiert mit dem «Boten»
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