Diese Projekte können Sie 2020 unterstützen

WEIHNACHTSAKTION ⋅ Mit der Weihnachtsaktion «Schwyzer hälfid Schwyzern» will der «Bote» einerseits Menschen im Kanton Schwyz helfen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Andererseits möchte er vorbildliche Hilfsprojekte von Schwyzern im Ausland unterstützen. Als Spender können Sie wählen, an welches Projekt ihr Spendenbetrag geht.

Aktualisiert: 
17.11.2020, 10:00
17. November 2020, 10:16

 

Not in der Region Schwyz - Projekt «Schwyz»
Patronats-Komitee Spendenaktion Zoom

| Bote

Seit Dezember 2008 führt der „Bote“ jeweils die Weihnachtsaktion „Schwyzer hälfid Schwyzern im In- und Ussland“ durch. Damit will der „Bote“ Menschen im Kanton Schwyz helfen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen und von der „neuen Armut“ betroffen sind. Es gibt immer wieder Menschen, die trotz dichtem Sozialnetz und einer Arbeitsstelle wegen der hohen Miet-, Versicherungs- und Lebenshaltungskosten nicht über die Runden kommen. Häufig sind Alleinstehende, Betagte, Alleinerziehende, grosse Familien oder Leute, denen das Schicksal übel mitgespielt hat, davon betroffen. Das Patronatskomitee besteht aus alt Regierungsrat Werner Inderbitzin, Moderator Sepp Trütsch und Albert Auf der Maur, ehemaliger Gemeindepräsident. Sie prüfen die eingehenden Gesuche sehr sorgfältig und detailliert.

Das Patronatskomitee und der "Bote der Urschweiz" haben in der Zwischenzeit die Voraussetzungen geschaffen, dass Beiträge ab 100 Franken in der Regel fast ausnahmslos sowohl kantonal als auch beim Bund von den Steuern abgezogen werden können. Es wurde zu diesem Zweck der Verein "Schwyzer hälfid Schwyzern" gegründet. Sämtliche Spenden kommen wie bis anhin zu 100 Prozent diesen Projekten zugute. Es werden keine Administrationskosten abgezogen. Der Vorstand des Vereins, der mit dem Patronatskomitee identisch ist, arbeitet auf absolut freiwilliger Basis ohne Spesen und Honorare.

Überweisen Sie Ihre Spende auf: Schwyzer Kantonalbank, IBAN CH07 0077 7008 9437 7460 1,
Verein «Schwyzer hälfid Schwyzern», c/o Bote der Urschweiz AG, 6431 Schwyz. Bitte geben Sie noch die Rubrik («Brasilien», «Peru» oder «Schwyz») an, für welche Sie Spenden möchten.
Brasilien - Peter Camenzind
Projekt Brasilien - Peter Camenzind Zoom

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Seit 15 Jahren ist der Schwyzer Pfarrer Peter Camenzind mit «Recanto der Verklärung» in Salvador da Bahia in Brasilien verbunden. Recanto wurde vor 20 Jahren von einheimischen Frauen gegründet und ist eine Oase der Hoffnung in einem Milieu, das von Armut und Gewalt geprägt ist. Die Kerngruppe bilden die Schwestern von MFRAC (Missionarias da Fraternidade Crista). Unterstützt werden sie von Freiwilligen aus der Region und Spenden aus der Schweiz. In der seit 2004 betriebenen Kinderkrippe werden zurzeit 130 Kinder zwischen 2 und 4 Jahren betreut. Dazu kam mit der Zeit das Haus Talitha, wo 110 Kinder zwischen 5 und 13 Jahren an den schulfreien Halbtagen betreut werden – mit dem Ziel, sie von Drogenkonsum und -handel, Gewalt und Prostitution fernzuhalten. Die Gesundheitsstation Santa Terezinha bietet medizinische Hilfe für die Kinder und ihre Familien an. Berufsförderungsprogramme bereiten die Jugendlichen für den Arbeitsmarkt vor. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Aktivitäten stark eingeschränkt, und die Mitarbeiterinnen verteilen vermehrt Lebensmittelpakete an armutsbetroffene Familien.

Mit den Spenden aus der Weihnachtsaktion unterstützen Sie den laufenden Betrieb: Lohnkosten für Betreuerinnen und Lehrkräfte, Lebensmittelhilfe.

https://schwestergemeinde.jimdo.com
Peru - Franziska Schilliger Almonte
Projekt Peru - Franziska Schilliger Almonte Zoom

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Franziska Schilliger, Udligenswil, leitete nach ihrer Kindergartenausbildung in Ingenbohl 7 Jahre das Chinderhuus Küssnacht. Seit dem Jahr 2000 lebt sie in Peru, ist verheiratet und hat zwei Söhne. 2006 gründete sie mit einer Peruanerin die Non-Profit-Organisation Instituto Vida, die in den ersten Jahren viel mit Frauen und Familien arbeitete. Im Jahr 2010 gründeten sie die Schule «Kausana Wasi», Haus des Lebens. Die Schule nimmt Kinder aus armen Verhältnissen auf, die sonst nicht die Möglichkeit haben, eine gute Schulbildung zu bekommen. Heute werden 180 Kinder unterrichtet, in je zwei Kindergärten und der 1. bis 6. Klasse der Primarschule. Die Schule leitet Franziska Schilliger ehrenamtlich, daneben gibt sie auch Kindergartenunterricht. Während der Pandemie bis Ende Schuljahr und der über 100 Tagen Lockdown wurden die Kinder per Whatsapp unterrichtet. Sie bezahlen nur die Hälfte des Schulgeldes und bekommen Ende Monat ein kleines Lebensmittelpaket.

Aktuell werden Geldspenden gesammelt für den Pausen- und Sportplatz. Die Hälfte des Platzes ist noch immer so wie bei der Gründung der Schule vor 10 Jahren, nur Erdboden. Auch müssten für die Hygiene der Kinder mehr Lavabos installiert werden.

 


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