Diese Projekte können Sie 2019 unterstützen

WEIHNACHTSAKTION ⋅ Mit der Weihnachtsaktion «Schwyzer hälfid Schwyzer» will der «Bote» einerseits Menschen im Kanton Schwyz helfen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Andererseits möchte er vorbildliche Hilfsprojekte von Schwyzern im Ausland unterstützen. Als Spender können Sie wählen, an welches Projekt ihr Spendenbetrag geht.

Aktualisiert: 
19.11.2019, 10:00
19. November 2019, 10:16

 

Not in der Region Schwyz - Projekt «Schwyz»
Patronats-Komitee Spendenaktion Zoom

| Bote

Seit Dezember 2008 führt der „Bote“ jeweils die Weihnachtsaktion „Schwyzer hälfid Schwyzer im In- und Ussland“ durch. Damit will der „Bote“ Menschen im Kanton Schwyz helfen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen und von der „neuen Armut“ betroffen sind. Es gibt immer wieder Menschen, die trotz dichtem Sozialnetz und einer Arbeitsstelle wegen der hohen Miet-, Versicherungs- und Lebenshaltungskosten nicht über die Runden kommen. Häufig sind Alleinstehende, Betagte, Alleinerziehende, grosse Familien oder Leute, denen das Schicksal übel mitgespielt hat, davon betroffen. Das Patronatskomitee besteht aus alt Regierungsrat Werner Inderbitzin, Moderator Sepp Trütsch und Albert Auf der Maur, ehemaliger Gemeindepräsident. Sie prüfen die eingehenden Gesuche sehr sorgfältig und detailliert.

Das Patronatskomitee und der "Bote der Urschweiz" haben in der Zwischenzeit die Voraussetzungen geschaffen, dass Beiträge ab 100 Franken in der Regel fast ausnahmslos sowohl kantonal als auch beim Bund von den Steuern abgezogen werden können. Es wurde zu diesem Zweck der Verein "Schwyzer hälfid Schwyzern" gegründet. Sämtliche Spenden kommen wie bis anhin zu 100 Prozent diesen Projekten zugute. Es werden keine Administrationskosten abgezogen. Der Vorstand des Vereins, der mit dem Patronatskomitee identisch ist, arbeitet auf absolut freiwilliger Basis ohne Spesen und Honorare.

Indien - Reto Müller
Projekt Indien Reto Müller Zoom

| Bote

Vor 20 Jahren hat Reto Müller in einem Kloster in Minnesota Bischof Dominik Kokkat getroffen, der im Norden Indiens, mitten im hinduistisch-muslimischen Umfeld, ein neugegründetes Bistum leitete. Mit Hilfe damaliger Pfarreiangehöriger ist ihm von Zürich-Liebfrauen aus Unterstützung geleistet worden. Beiträge anderer Pfarreien und des Stadtverbandes der Zürcher Pfarreien sowie von Firmen und Stiftungen haben dazu beigetragen, dass bis heute dem Bistum Gorakhpur 1.3 Mio. Franken überwiesen werden konnten. Es umfasst erst 3‘000 Katholiken, doch die diözesanen Schulen bilden 60‘000 Kinder aus, und Angebote und Dienste der Kirche gelten für alle Menschen, unabhängig von Religion oder Konfession. Nach punktueller Hilfe an Einrichtungen für behinderte Mädchen ist ein Verein gegründet worden, dessen Co-Präsidenten Reto Müller und der jetzige Pfarrer Josef Karber sind. Im Vorstand arbeiten alle ehrenamtlich. Die bisher realisierten Projekte sind alle selbsttragend: ein Mädchen-College mit Lehrerinnenseminar (1‘300 Studentinnen), ein Spital mit 200 Betten, Labor, Dialyse, Physiotherapie, Herzzentrum, Notfallstation mit jährlich 10‘000 Fällen, Tagesambulatorium mit 500 Fällen pro Tag, Abwasser-reinigungsanlage und einigen Satellitenkliniken in abgelegenen Gegenden, eine Krankenpflegeschule (4jährige Ausbildung) mit 140 Schülerinnen, ein Heim für Strassenkinder (50 Buben). Aktuell werden Geldspenden gesammelt für den Bau eines Obdachlosenheims für ältere Personen, die auf der Strasse leben. www.liebfrauen.ch

Gambia "House of Skills" - Gunda & Roland Rösch-Steiner
Projekt Gambia Gunda u. Roland Rösch-Steiner Zoom

| Bote

Mit 29 Jahren reiste Gunda Rösch-Steiner, eine gebürtige Alpthalerin, nach Gambia (Westafrika) um im staatlichen Gesundheitssystem auf dem Lande mitzuarbeiten. Von 1992 bis 2013 arbeitete sie mehrheitlich im staatlichen Gesundheitswesen im Landesinneren als Gemeindekrankenschwester und Hebamme. Zusammen mit ihrem Mann Roland, selbst Handwerker, der einheimischen Kirche und einem kleinen Team bauen sie im Fischerdorf Tanji seit Anfang 2015 ein Ausbildungszentrum „HOS“ für handwerkliche Berufe auf. Sie arbeiten mit der Missionsgesellschaft WEC-International zusammen. Ihre Vision ist es jungen Gambiern mit wenig oder keiner Schulbildung eine Möglichkeit für eine gute Berufsausbildung im eigenen Land zu schaffen und sie damit abzuhalten den „back way“ nach Europa zu wählen. 2019 sind 24 junge Frauen und Männer in Ausbildung als Bäcker, Maurer, Automechaniker, Schweisser und Elektriker. Das Ziel ist Ausbildungsplätze in sieben Berufen mit den entsprechenden Werkstätten für 100 Auszubildende und benötigte Unterkunft zu schaffen und zu führen. Mit dem Geld aus der Weihnachtsaktion unterstützen Sie den Bau von den benötigten Unterkünften und Werkstätten. www.house-of-skills.com


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