Schweizer Equipe enttäuscht

SKISPRINGEN ⋅ Die Schweizer Skispringer müssen in Lillehammer eine Niederlage einstecken. Einzig Killian Peier erreicht den Finaldurchgang und kommt nicht über Platz 30 hinaus.

Aktualisiert: 
09.03.2020, 20:40
09. März 2020, 19:10

Der WM-Dritte erhielt für die Flüge auf 127,5 und 124 m gerade mal einen Weltcup-Zähler. Peier, im Dezember noch ein Podest-Springer, findet im neuen Jahr nicht aus dem Formtief. Seine bislang letzte Top-20-Klassierung datiert vom 4. Januar in Innsbruck im Rahmen der Vierschanzentournee.

Simon Ammann hält auf der Olympiaanlage von Lillehammer mit 146 m weiterhin den Schanzenrekord. An diese Leistung erinnerte am Montag wenig. Der Toggenburger (42.) musste im zweiten Umgang ebenso zuschauen wie Andreas Schuler (44.) und Gregor Deschwanden (40.).

Der Tagessieg ging erstmals nach drei Jahren wieder an den Slowenen Peter Prevc. Mit seinem 23. Weltcupsieg zog der 27-Jährige mit Ammann gleich.

Fahrt nimmt so langsam auch die mit 60'000 Euro für den Sieger dotierte Raw-Air-Wertung auf. In der Serie, die bereits am Dienstag mit der Qualifikation (15.45 Uhr) und einem weiteren Einzelwettkampf (17.00 Uhr) in Lillehammer fortgesetzt wird, übernahm der norwegische Lokalmatador Marius Lindvik die Führung. Bei der Raw Air, die nach Oslo und Lillehammer noch in Trondheim Station macht und die am Sonntag in Vikersund endet, fliessen alle Sprünge - auch die der Qualifikation - in eine eigene Gesamtwertung ein.

Neben dem sportlichen Geschehen war auch der Coronavirus ein Thema bei den Skispringern. In Lillehammer wurden zwei Personen, die etwas mit der Wettkampfserie zu tun haben, vorsorglich in Quarantäne geschickt. (sda)


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