Noriaki Kasai denkt nicht ans Aufhören

SKISPRINGEN ⋅ Japans Skisprung-Methusalem Noriaki Kasai denkt auch mit 47 Jahren nicht ans Aufhören. Er plant vielmehr seine nächste Olympia-Teilnahme 2022 in Peking, wie er einem japanischen News-Portal sagt.

06. April 2020, 11:36

"Ich will meine Leistungsfähigkeit zeigen und in den Weltcup zurückkehren im Hinblick auf die Teilnahme an meinen neunten Olympischen Spielen", sagte der Routinier, der noch rund neun Jahre älter ist als Simon Ammann.

Kasai war im wiedererstarkten japanischen Team zuletzt nicht mehr konkurrenzfähig. Er verpasste letzten Winter zum ersten Mal in diesem Jahrtausend auch eine Teilnahme an der Vierschanzentournee.

Doch über ein Karriereende denkt Kasai auch in sportlich schwierigen Zeit nicht nach. "Wenn man ein Ziel hat, ist keine Zeit verschwendet. Ich werde weiterkämpfen." Die Winterspiele in Peking sind das erklärte Ziel. Vor seinen zwei olympischen Medaillen 2014 in Sotschi hatte er 1994 in Lillehammer Silber mit dem Team gewonnen. Die meisten seiner heutigen Rivalen waren damals noch nicht geboren. (sda/dpa)


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