Schweizer Bahnvierer erneut WM-6.

BAHN-WM ⋅ Der Schweizer Bahnvierer legt an den Weltmeisterschaften in Pruszkow im Süden Polens mit dem starken 6. Rang in der Mannschaftsverfolgung den Grundstein für eine erfolgreiche Olympia-Qualifikation.

Aktualisiert: 
27.02.2019, 22:30
27. Februar 2019, 17:07

In der Hauptrunde fuhr das Quartett mit Claudio Imhof, Stefan Bissegger, Robin Froidevaux und Frank Pasche im Duell mit Deutschland eine Zeit von 3:59,108 Minuten heraus. Dies reichte in der Endabrechnung vor den Polen und Mitfavorit Neuseeland zum 6. Schlussrang.

Damit egalisierten die Schweizer in der Königsdisziplin des Radsports die WM-Resultate von 2017 und 2018. Dies darf durchaus als Überraschung gewertet werden, standen im Jahr vor den Olympischen Spielen 2020 in Tokio doch sämtliche Nationen mit ihren Topfahrern am Start. Da die WM-Resultate im Vergleich zum Weltcup doppelte Punkte im Qualifikations-Ranking abwerfen, erfreut das gute Resultat aus Schweizer Sicht umso mehr. Damit kann die Schweiz ihren 8. Rang mindestens halten. An Olympischen Spielen sind nur die acht besten Nationen zur Mannschaftsverfolgung zugelassen.

Die Teilnahme an der Hauptrunde der besten acht Teams verdienten sich die Schweizer dank einem starken Auftritt in der Qualifikation. Mit dem angeschlagenen Cyrille Thièry anstelle von Pasche war das Schweizer Quartett am Nachmittag nochmals gut 1,3 Sekunden schneller. Der Waadtländer Thièry hatte in der Qualifikation noch auf die Zähne gebissen, nachdem er letzte Woche noch mit einer Grippe flach gelegen war.

Das Duell um Gold bestreiten am Donnerstag Weltrekordhalter Australien und Olympiasieger und Titelverteidiger Grossbritannien.

Seitz stürzt im Scratch

Grosses Pech bekundete Aline Seitz im Scratch. Die 22-jährige Aargauerin war im Massenstartrennen über 10 km gut unterwegs, ehe sie zwei Runden vor Schluss in einen Massensturz verwickelt wurde. Seitz konnte das Rennen nicht beenden, blieb aber unverletzt. (sda)


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