Der Zuger Skirennfahrer Joel Iten eifert seinem älteren Bruder nach

REGIO-SPORT ⋅ Der Zentralschweizer Nachwuchs kehrt mit einer starken Bilanz aus der Westschweiz nach Hause. Joel Iten und Anja Christen stehen zuoberst auf dem Podest.

04. Februar 2019, 17:46

In Les Diablerets stand am Wochenende ein Vergleich des besten Nachwuchses der Interregionen West, Mitte und Ost an. Auf der Rennpiste, auf der die Rennen der Jugend-Olympia 2020 ausgetragen werden, setzten sich die Zentralschweizer in zwei Riesenslaloms bestens in Szene. Joel Iten setzte sich am Samstag vor dem Bündner Baracchi durch. Bei der Revanche am Sonntag musste der Zuger aus Unterägeri einzig dem Berner Oberländer Hiltbrand den Vortritt lassen. Damit ist Iten auf dem besten Weg, sein Saisonziel, den Aufstieg ins nationale Leistungszentrum, zu realisieren. Damit könnte er in die Fussstapfen seines Bruders Matthias treten, der als C-Kader-Athlet mit sehr guten Resultaten auf dem Weg nach oben ist. Zweimal Rang 4 erkämpfte sich Lenz Hächler (Oberwil-Zug). Und auch Rafael Schwendener (Stoos) überzeugte mit den Plätzen 15 und 12.

Noch besser fällt die regionale Bilanz bei den Mädchen aus. Am Sonntag war das gesamte Podest in ZSSV-Hand. Die Bannalperin Anja Christen, sie hatte am Samstag Pech, als ihr eine Pistenarbeiterin im Weg stand, fuhr zuoberst auf das Treppchen. Stark auch die Ausbeute der Bösch-Schwestern aus Engelberg. Alessia holte sich zweimal Silber, ihre jüngere Schwester (Jahrgang 2005) trumpfte ebenfalls mit einem Podestplatz auf.

Auch Michaela Imhasly (Büren-Oberdorf) zeigte mit den Rängen 4 und 9 auf, dass sie mit den Besten der Schweiz mithalten kann. Vielversprechend sind auch die Auftritte von Jasmin Mathis (Buochs) und Eliane Stössel (Beckenried-Klewenalp), die sich mit Jahrgang 2004 in den Top-10 etablierten. Stössel erzielte dabei im zweiten Lauf zweimal Bestzeit. (uem)


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