Der FC Schattdorf bleibt bei Leader Emmenbrücke chancenlos

REGIO-SPORT ⋅ Zweitligist FC Schattdorf verliert gegen den FC Emmenbrücke klar mit 1:5. Während der gesamten 90 Minuten gelang es nie, an die Leistungen der beiden vorangehenden Partien anzuknüpfen. Selbst nach dem Anschlusstreffer blieben die Urner wirkungslos.

05. Mai 2019, 21:00

(rb) Um es vorwegzunehmen: wie das Wetter, so die Leistung des FC Schattdorf. Bei garstigen Temperaturen und Regen sowie Schneefall bekundete Schattdorf grosse Mühe, dem Tabellenführer aus Luzern Paroli zu bieten. Teilweise schien es gar so, als ob die Betriebstemperatur bei Schattdorf an diesem Samstagabend nicht über die Aussentemperatur hinausreichen möge. Von Beginn an bewegte sich das Heimteam besser, stieg entschlossener in die Zweikämpfe und erspielte sich zahlreiche gute Möglichkeiten.

Es war in der ersten Hälfte mitunter der fehlenden Effizienz des von Jean-Daniel Gross gecoachten Equipe und einzelnen Last-Minute-Abwehraktionen der Schattdorfer zuzuschreiben, dass sich einzig Arbenit Kameraj, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze unhaltbar zur Heimführung einnetzte, in die Torschützenliste eintragen konnte. Schattdorf hingegen fiel offensiv bloss durch vereinzelte Konter auf, fand im Endeffekt aber auch dabei keinen Weg an der sattelfesten Abwehr der Luzerner vorbei.

Anschlusstreffer bleibt wirkungslos

Die Marschrichtung blieb auch in der zweiten Hälfte dieselbe. Emmenbrücke schaltete und waltete, und traf bereits fünf Minuten nach Wiederbeginn zum zweiten Mal. Wiederum war es Kameraj, der sich als Torschütze feiern lassen durfte. Er profitierte von einem Abwehrfehler Schattdorfs und liess FCS-Schlussmann Raphael Imhof im anschliessenden 1:1 ohne Abwehrchance. Mit ihrer offensiv stets gefährlichen Spielweise gelangen den spielstarken Luzernern, bis zum von allen Akteuren der Kälte wegen sehnlichst erwarteten Schlusspfiffs, drei weitere Treffer. Damit blieb die Affiche Emmenbrücke-Schattdorf kaum je spannend und war bereits frühzeitig entschieden. Daran vermochte selbst der Anschlusstreffer durch Joachim Gisler, der im Zusammenspiel mit Patrik Wyrsch mit einem Volley-Lupfer über Emmenbrücke-Keeper Haris Jasarevic den wohl schönsten Treffer des Spiels erzielte, nichts zu ändern.

Unter den Möglichkeiten geblieben

Dafür liess Schattdorf im spielerischen und physischen Bereich allzu vieles vermissen und blieb über die gesamte Spieldauer in allen Bereich zu sehr unter seinen Möglichkeiten. Am Ende gilt aber auch zu konstatieren, dass mit Emmenbrücke nicht bloss irgendein Kontrahent gegenüberstand, sondern der Tabellenführer und der Fahrplan Schattdorfs auch trotz dieser Niederlage weiterhin stimmt.


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