Der FC Zürich im Zugzwang

SUPER LEAGUE ⋅ In der Super League geht es hinter Leader YB auch um den 2. Platz, der nächste Saison in die Champions League führen könnte. Der FCZ sollte gewinnen, um mit Basel und Thun schrittzuhalten.

16. Dezember 2018, 10:16

Basel (2:1 in Sitten) und Thun (1:0 gegen GC) haben am Samstag vorgelegt. Um den Rückstand auf diese beiden Mannschaften in der letzten Runde vor der Winterpause nicht schon recht gross werden zu lassen, benötigt Zürich einen Heimsieg gegen Lugano. Die Mannschaft von Trainer Ludovic Magnin hat in diesem Herbst nur drei von acht Heimspielen für sich entschieden. Andererseits ist Lugano unter Fabio Celestini auf fremden Plätzen ebenfalls kein Riese. Ein Sieg (in der 1. Runde beim FC Sion) und zwei Remis war die etwas spärliche Ausbeute.

Die Super-League-Spiele vom Sonntag in der Übersicht

Luzern - St. Gallen (1:0). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR Schärer. - Absenzen: Schneuwly (gesperrt), Knezevic, Ugrinic, Lustenberger, Ndenge und Salvi (alle verletzt); Itten (verletzt). - Statistik: In diesem Match treffen zwei Tabellennachbarn und zwei 3:2-Sieger vom letzten Wochenende aufeinander. Mit dem wackligen Heimsieg gegen Neuchâtel Xamax beendeten die Ostschweizer eine Serie von drei Niederlagen. In den direkten Duellen haben die Luzerner eine Dominanz erreicht, die schwer zu erklären ist. Sie holten aus den letzten acht Vergleichen 23 von möglichen 24 Punkten. In dieser Zeit gewannen sie mit mit dem Torverhältnis von 11:1 alle vier Heimspiele.

Zürich - Lugano (0:1). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR Bieri. - Absenzen: Rohner, Rüegg, Pa Modou, Aliu, Ceesay, Kempter, Omeragic und Baumann (alle verletzt); Carlinhos, Bottani (beide gesperrt), Da Costa, Crnigoj, Janko (alle verletzt), Yao und Manicone (beide rekonvaleszent). - Statistik: Beim FCZ wechseln sich seit sieben Runden Siege, Unentschieden und Niederlagen in bunter Folge ab. Gemäss diesem Gesetz werden die Zürcher nach dem 0:2 in Basel nicht schon wieder verlieren. Lugano remisierte zuletzt zweimal daheim 2:2 in Spielen, die sie klar dominierten und die sie hätten gewinnen müssen. Seit Luganos Wiederaufstieg im Sommer 2015 hat Zürich drei von vier Heimspielen gegen die Tessiner für sich entschieden. Das vierte war das 0:4 im Mai 2016, als die Zürcher in die Challenge League abstiegen.

Neuchâtel Xamax - Young Boys (2:5). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR Hänni. - Absenzen: Oss (gesperrt), Xhemajli, Djuric, Karlen, Mulaj, Le Pogam, Qela (alle verletzt), Cicek und Nimani (beide krank); Lauper (gesperrt), Sulejmani und Lotomba (beide verletzt). - Fraglich: - ; Von Bergen und Garcia. - Statistik: Selbst wenn der Match im Stade de Suisse stattfände, könnte YB für die Begegnung mit dem Schlusslicht kein klarerer Favorit sein. Denn die Berner haben sieben von acht Auswärtsspielen der Saison gewonnen und nur zwei Punkte abgegeben (3:3 beim FCZ). Die Neuenburger dagegen siegten nach dem Wiederaufstieg auf der Maladière erst einmal (2:1 gegen Lugano Ende September). Die Neuenburger müssen damit rechnen, dass Trainer Gerardo Seoane die Berner im letzten Match vor der Winterpause in Bestbesetzung antreten lässt.

Die Rangliste: 1. Young Boys 17/46 (53:19). 2. Basel 18/30 (34:33). 3. Thun 18/28 (36:27). 4. Zürich 17/24 (26:25). 5. St. Gallen 17/23 (26:32). 6. Luzern 17/22 (27:32). 7. Sion 18/21 (28:30). 8. Lugano 17/18 (26:32). 9. Grasshoppers 18/17 (21:34). 10. Neuchâtel Xamax FCS 17/13 (25:38). (sda)


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