Der Nidwaldner Marco Odermatt ist im WM-Super-G bester Schweizer – der Sieger heisst Dominik Paris

SPORT ⋅ Der WM-Super-G der Männer im schwedischen Are war geprägt von einem schnellen Italiener, einem Zentralschweizer als bester Schweizer und von einigen Ausfällen.

06. Februar 2019, 14:01

Janick Wetterwald

Janick Wetterwald

Janick Wetterwald

Der erste Ski-Weltmeister 2019 heisst Dominik Paris. Der Italiener setzt sich im Super-G von Are knapp vor Vincent Kriechmayr und Johan Clarey durch. Weltmeister Paris sagte nach dem Rennen: «Ich habe nach meiner Fahrt nicht gedacht, dass es für Gold reicht. Die Sicht war wirklich schwierig.»

Da der Österreicher und der Franzose gemeinsam mit 9 Hundertstel Rückstand auf dem zweiten Platz sind, gibt es keine Bronze-Medaille. Clarey ist mit seinen 38 Jahren der älteste Fahrer, der an einer WM auf dem Podest steht.

Der Nidwaldner Marco Odermatt zeigt bei seiner WM-Premiere eine gute Leistung uns klassiert sich als bester Schweizer auf dem 12. Platz. Im SRF-Interview sagte der 21-Jährige: «Es war ein solides Rennen, aber für ganz nach vorne fehlt schon noch etwas. Klar hoffte ich auf die perfekte Fahrt, auf einen Exploit. Jetzt bin ich zwar bester Schweizer, aber ich hätte lieber einen Schweizer Fahrer auf dem Podest.»

Angesprochen auf die ersten WM-Erfahrungen sagte Odermatt: «Ich spüre bisher keinen grossen Unterschied zu einem Weltcup-Rennen. Jetzt freue ich mich nun auf die weiteren Tag hier an der Weltmeisterschaft.»

Beat Feuz eröffnete den WM-Super-G und diese Tatsache war wohl eher ein Nachteil. Da es kein Training gibt in dieser Disziplin, war er der Testpilot wie der Schweizer gegenüber SRF im Interview nach seiner Fahrt sagte.«Es hat viel Wellen, viele Übergänge und blinde Tore. Die Nummer 1 war da bestimmt nicht die ideale Startnummer. Nach dem ersten Übergang war mir klar, dass es keine Topzeit wird.» Am Ende klassierte sich der Abfahrts-Spezialist auf dem 18. Platz.

Das sagt Feuz im SDA-Video:

Direkt nach Feuz nahm Thomas Tumler das erst WM-Rennen der Männer in Angriff – ebenfalls ohne Glück. Tumler fährt im Steilhang an einem Tor vorbei. Trostpflaster: Weitere nahmhafte Fahrer wie zum Beispiel der Österreicher Matthias Mayer schieden ebenfalls aus. Als letzter Schweizer ging Mauro Caviezel ins Rennen. Als letzter Schweizer geht Mauro Caviezel ins Rennen. Doch der Büdner, welcher in dieser Saison schon auf dem Super-G-Podest stand, reiht sich ebenfalls in der Liste der Ausgeschiedenen ein.


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