notifications
Eingesandt:  Leserbrief

Zahlen und Fakten zur Abstimmung

Zur Abstimmung über die 13. AHV-Rente

Von den Befürwortern und den Gegnern wird mit vielen Zahlen argumentiert, und es ist nicht einfach, welchen Zahlen respektive «Fakten» man glauben soll. Auch im «Boten» vom 10. Februar wurde diese Frage «Nahe am Ruin oder alles kein Problem?» erläutert. Je näher der Abstimmungstermin rückt, desto emotionaler werden die Botschaften.

Es ist also an der Zeit, sich eine faktenbasierte Meinung zu bilden. Ich stütze mich dabei auf den Bericht des Bundesamtes für Statistik (BfS) ab, welcher den Titel «Finanzperspektiven der AHV» trägt, und ich nehme diese Zahlenstatistik als glaubwürdige Faktenausgangsbasis (ZDF – Zahlen, Daten, Fakten). Diese Perspektiven werden nach jedem Rechnungsabschluss der AHV aktualisiert, letztmals am 14. Juli 2023.

Nun stelle ich Folgendes fest: In dem Jahr 2022 wurden fast 5 Milliarden des AHV-Fonds «verzockt». Zum Vergleich: Die 13. AHV-Rente würde erst im Jahre 2030 etwa gleich viel kosten. Die 13. AHV-Rente würde im Jahr 2026 mit bescheidenen 4,4 Milliarden starten und an 2,5 Millionen Rentner verteilt (statt verzockt zu werden). Es ist mir klar, man kann sich nicht auf ein einzelnes Jahr abstützen, aber auch da gibt einem das BfS die «ZDF» dazu: Mit der 13. AHV-Rente würden zwischen 2026 und 2030 (5 Jahre) 23,6 Milliarden an unsere Väter und Mütter ausbezahlt, welche alle dafür gearbeitet haben.

Der AHV-Fonds würde dann nach dieser Simulation um 7 Prozent abnehmen (Prognosegenauigkeit). Die 13. AHV-Rente kostet also während 5 Jahren einen Bruchteil davon, was der AHV-Fonds mit unserem Geld im Jahr 2022 «verzockt» hat. Ich persönlich ziehe folgendes Fazit: Die 13. AHV-Rente können wir uns gut leisten. Mit Überzeugung stimme ich deshalb am 3. März Ja für eine 13. AHV-Rente.