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Eingesandt:  Leserbrief

Wieso im Kanton Schwyz?

Zum geplanten Bundesasylzentrum in Goldau

2018 stimmte die Bevölkerung über eine Begrenzungsinitiative ab, weil die Masseneinwanderungsinitiative, welche die Bevölkerung 2014 angenommen hatte, vom Bund nicht umgesetzt wurde. Leider haben nur noch vier Kantone diese Initiative angenommen, weil viele das Problem der Überbevölkerung mittlerweile ignorieren. Daraus resultieren nun auch die Wohnungsknappheit, die Überlastung der öffentlichen Infrastruktur, die Zunahme des Verkehrs usw.

Nebst drei anderen Kantonen hat die Bevölkerung des Kantons Schwyz das Problem erkannt und die Begrenzungsinitiative angenommen. Meine Frage an die Regierung: Wieso soll der Kanton Schwyz oder besser gesagt wir hier in Buosingen ein Bundesasylzentrum erhalten? Was ist mit den anderen Zentralschweizer Kantonen, welche damals Nein gestimmt haben? Diese wollten keine Begrenzung der Einwanderung, also sollen doch bitte diese Kantone auch als erste ihre Verantwortung wahrnehmen.

Im Jahr 2021 hat der Bund 1,2 Milliarden Franken für das Asylwesen ausgegeben. Im Jahr 2023 waren es bereits 4 Milliarden. 2024 sollen es über 5 Milliarden werden! Nochmals ungefähr dieselbe Summe wird von Kantonen und Gemeinden ausgegeben. Der Gemeinderat von Arth gibt an, eine Million Franken sparen zu können, wenn wir das Bundesasylzentrum bauen. Wir sparen in Wirklichkeit nichts, die Kosten werden einfach umverteilt.

Apropos Kosten: Der Bund bezahlt mehr als die dreifache Summe für den Campingplatz, gegenüber dem TCS, welcher sein letztes Angebot im Dezember 2023 gemacht hat.

Der Bund hat für das Jahr 2024 ein Defizit von 6,6 Milliarden Franken budgetiert. Ich frage mich, wo die Massnahmen zur Schuldenbremse angesetzt werden sollen.

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