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Eingesandt:  Leserbrief

Widerstand ist ein Marathon

Zum Bundesasylzentrum Buosingen

Es ist nun einige Wochen her, seit die Bevölkerung des Kantons Schwyz darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass in der Gemeinde Arth ein Bundesasylzentrum entstehen soll. Viel wurde daraufhin geschrieben, diskutiert, geflyert und auch gestritten.

Während der Gemeinderat Arth und der Regierungsrat Schwyz nicht müde werden, die angeblich positiven Umstände dieses Projekts zu betonen, ist in der Bevölkerung ein grosses Unbehagen spürbar. Insbesondere die Bürger der Gemeinde Arth können abschätzen, dass durch das Bundesasylzentrum die indirekten Kosten für die Gemeinde exorbitant steigen werden.

Ein Ortsbild, überflutet mit Personen aus dem Nahen und Fernen Osten, ein noch unsicherer Bahnhof oder auch höhere Sicherheitskosten für die ansässigen Geschäfte sind nur ein Teil dieser indirekten Kosten.

Mein Leserbrief zielt aber hier auf etwas anderes ab. Die Taktik des Gemeinderats und des Regierungsrats ist klar: Beide Institutionen spielen auf Zeit, da sie zu glauben meinen, dass in einigen Monaten (hoffentlich) Gras über die Sache gewachsen ist. Die Wahlen werden vorbei sein, und die Bevölkerung wird sich schon irgendwie mit diesem schädlichen Projekt abgefunden haben.

So weit die Hoffnungen unserer «Volksvertreter». Deshalb möchte ich hier nun in aller Deutlichkeit noch einmal darauf hinweisen: Widerstand ist immer (!) ein Marathon und kein Sprint. Wir werden uns gemeinsam höchstwahrscheinlich über Jahre immer und immer wieder in jeglicher Form gegen ein Bundesasylzentrum im Kanton Schwyz und in der Gemeinde Arth wehren müssen. Dies ist keine schöne Angelegenheit, aber eine sehr wichtige. Tun wir es für unsere schöne Heimat.

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