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Eingesandt:  Leserbrief

Wer finanziert was?

Zum marktschreierischen Auftreten

Wir, die Bürgerinnen und Bürger, finanzieren letzten Endes alles selber. Unsere Politiker von rechts bis links tun so, als würden sie uns vor allzu grossen Belastungen schützen wollen.

Durch ihre umtriebigen Machenschaften wird schon seit Längerem Volksvermögen an diversen Stellen gehortet. Das ist grundsätzlich auch gut. Aber wie viel Steuerüberschuss darf oder muss es sein? Wie viel Krankenkassenprämien dürfen in den von der Politik angeordneten Reservetöpfen der jeweiligen Kassen gehortet werden? Die über 1500 Pensionskassenbetreiber horten ebenfalls mehrere Milliarden an Volksvermögen. Die Arbeitslosenkasse ist dank der geringen Arbeitslosenzahlen sehr gut finanziert usw.

Alle, die uns in der Politik vertreten, wollen uns entlasten. Auf keinen Fall soll die Mehrwertsteuer zugunsten der AHV erhöht werden. Auch auf eine Erhöhung der AHV-Beiträge bei den Löhnen soll verzichtet werden.

Es wäre meiner Meinung nach auch ein politisches Versagen, wenn diese beiden Erhöhungen eine Mehrheit bei unseren Vertretern in der Politik, zum jetzigen Stand der Dinge, finden würden. Mittel- bis langfristig braucht unser geniales Sozialwerk, die AHV, zusätzliches Geld. Meine Befürchtungen dahingehend sind, dass Parteien, die seit Jahrzehnten die Unterdeckung der AHV voraussagten, momentan noch kein wirkliches Interesse haben, dies zu verhindern, damit sie sich endlich bestätigt fühlen können.

Es ist wünschenswert und auch notwendig, wenn alle unsere gewählten Politikerinnen und Politiker, wie jeweils vor den Wahlen versprochen, uns auch wirklich vertreten würden und nicht weiterhin den Anliegen der Lobbyisten frönen.

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