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Eingesandt:  Leserbrief

Wenn eine Vision, dann richtig

Ein Tunnel von Ausser- nach Innerschwyz

Die Tunnelvariante von Pfäffikon nach Schwyz würde den Verkehr sehr gering entlasten. Wenn das Hochstuckli, das Hoch-Ybrig und der Weihnachtsmarkt in Einsiedeln Feierabend machen, wird der Tunnel niemandem etwas nützen, denn sie fahren oder stehen genau so, wie wenn es den Tunnel gar nicht gäbe.

Wieso soll dort, wo schon eine Strasse ist, eine neue gebaut werden? Nur um an den Enden wieder zu viel Verkehr zu bekommen? Wenn schon Tunnel bauen und Verkehrsfluss verbessern, dann aber richtig.

Meine Variante würde schon in Flüelen starten und beim Umfahrungstunnel geradeaus unter dem Rophaien direkt ins Ried-Muotathal führen (12 km). Geradeaus würde ich neben dem Bettbach wieder in den Berg stechen und unter dem Spirstock in die Weglosen im Ybrig fahren (7 km). Nach der Weglosen wieder in den Berg und hinter dem Ochsenboden wieder ans Tageslicht (5 km). Aber sofort wieder durch den Berg an der Südspitze des Wägitalersees (4 km). Immer auf der anderen Talseite sofort wieder in den Berg bis Näfels (10 km) und beim Kreisel wieder an die Hauptverkehrslinie anhängen.

Bei allen Tunnelenden sollte ein Vollanschluss gemacht werden, sodass die Verbindungen von allen umliegenden Ortschaften benutzt werden könnten. Der Ostschweizer- und Züri-Oberländer-Verkehr würde nicht mehr auf der H8 herumfahren, der Axenausbau wäre erledigt, und die Welt würde allgemein etwas näher zusammenrücken. Über Geld spricht man ja bekanntlich nicht, dies wurde ja bei der anderen Variante auch nicht gemacht.

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