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Eingesandt:  Leserbrief

Was darf deine Gesundheit kosten?

Zu den ständig steigenden Gesundheitskosten

Die Krankenkassenprämien steigen jährlich, und unsere Gesundheitskosten scheinen zu explodieren. Bei vielen Menschen schürt dies Existenzängste. Hinter diesen Ängsten steckt das fehlende Grundbedürfnis der Sicherheit. Vertrauen wächst aus Sicherheit, dem Gefühl des Aufgehobenseins und aus Ehrlichkeit.

Wir können uns nun berechtigt die Frage stellen: «Sind die Verantwortlichen in unserem Gesundheitssystem ehrlich zu uns?» Gleichzeitig müssen wir uns aber auch persönlich fragen: «Bin ich ehrlich zu mir selbst?»

Wenn wir krank werden, rennen wir meist zur Ärztin/zum Arzt. Wir wünschen uns, dass die Symptome oder Schmerzen sofort «weggemacht» werden. Die Auseinandersetzung mit dem Zeichen «Krankheit» setzt für mich jedoch voraus, sie erst einmal anzunehmen, die Verantwortung zu übernehmen und sich der unpopulären Frage zu stellen: «Warum passiert gerade mir das, gerade jetzt?»

Die Krankheit als Zeichen für das Abweichen des Entwicklungsweges begreifen. Im Hinterfragen und Verstehen des Symbols Krankheit liegt nicht weniger als die Chance, wieder zurückzufinden auf den Weg zur Heilung. Unser Gesundheitssystem entfernt sich zu weit weg von unserer Natur als Mensch. «Gesund werden» oder «heilen» verlangt unsere volle und eigene Verantwortung.

Wenn wir auf unserem persönlichen Entwicklungsweg erkannt haben, dass ein Delegieren der Eigenverantwortung unmöglich ist – weder an die Gesellschaft noch an Krankenkassen oder Mediziner –, dann bietet sich uns die Auseinandersetzung mit uns selbst an. Das ist der ideale Weg hin zu bewusstem und eigenverantwortlichem Handeln. Erinnern wir uns – das schenkt Sicherheit, und das Vertrauen in uns und unseren Körper wächst. So können wir alle dazu beitragen, dass die Gesundheitskosten sinken und unser Gesundheitssystem «gesunded».

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