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Eingesandt:  Leserbrief

Verletzter Guugger nach Eierwurf

Zum Anschlag auf die Hummelzunft Arth.

Jedes Jahr organisieren wir den Güdelmontag in Arth, und traditionsgemäss beginnen wir um 5 Uhr mit der Tagwache und marschieren mit unseren kakofonischen Klängen durchs Dorf und die verschiedenen Quartiere in Arth. Auch die Klostermatt kommt in den Genuss unserer Klänge. Leider kam es zum wiederholten Mal vor, dass unsere Gruppe von Eiern beworfen wurde. In diesem Jahr wurde ein Mitglied am Kopf getroffen und verletzt. Wir sind entsetzt und einfach nur sprachlos.

Die Fasnacht, auch Karneval oder Fasching bezeichnet, für viele auch die fünfte Jahreszeit, wird nicht nur in unserem Dorf gelebt, sondern ist ein Brauchtum vieler anderer Länder auch. Seit über hundert Jahren gehört diese Tradition in unser Dorf und wird von uns mit viel Engagement organisiert. Es wird für uns immer schwieriger, die Akzeptanz der Bevölkerung zu wahren und überhaupt Besucherinnen und Besucher aufs Festareal zu locken. Wir bleiben aber motiviert dran und machen weiter.

Wir hätten nur eine Bitte: Akzeptiert das Brauchtum und die Tradition in unserer Region. Es ist einmal im Jahr Fasnacht – ein Tag in Arth –, und dazu gehört die Tagwache im Dorf.

Mit Eiern um sich zu werfen und Teilnehmer zu verletzen, ist beschämend und gehört sich nicht. Lasst uns unsere Freude an der Fasnacht leben, geniesst jeweils unseren Umzug und das Fest im Dorf.

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