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Eingesandt:  Leserbrief

Transparenz zur Planung Hochkreisel

Zum weiteren Vorgehen in Sachen Hochkreisel/Kurve+.

An der Gemeindeversammlung vom 22. April 2024 in Ingenbohl hat uns Frau Säckelmeister erstmals transparent über die Planung des Hochkreisels informiert. Für Beratungen wurden an einen Lobbyisten aus Ingenbohl 277 565 Franken bezahlt. Ausgaben über 150 000 Franken sind Sache des Souveräns und nicht in der Kompetenz des Gemeinderats. Zusätzlich gilt es Vergleichsofferten einzuholen. Es wurde bestätigt, dass der Gemeinderat über Jahre Kleinbeträge für den Lobbyisten bewilligte. Dank Salamitaktik hat der Gemeinderat am Souverän und der Vergabeordnung vorbei Geld für den Mittepolitiker aus Ingenbohl bewilligt. Aus rechtlicher Sicht ist diese Praktik fraglich; aus Sicht der Transparenz eine Katastrophe! Stimmbürger, welche Transparenz zum Hochkreisel fordern, wurden im Leserbrief vom 13. April des Präsidenten der Mitte Ingenbohl als Autokraten betitelt. Dank Unterstützung und Voten von Mitte-Politikern wurde der Abstimmung über die Kurve+ eine zusätzliche Expertise für 269 000 Franken beigefügt. Ein neuer Variantenvergleich der Kurve+ mit der Planungsleiche Hochkreisel soll erstellt werden. An der GV vom 22. April hörten wir von der Vertreterin eines Umweltverbandes, dass die U-Verbände an der Expertise nicht teilnehmen werden. Auch darüber hat der Gemeinderat nicht informiert. Es ist unverständlich, was diese Expertise soll, wenn die wichtigsten Gegner des Hochkreisels nicht mitmachen. Die zwei Varianten müssen auf gleicher Planungstiefe verglichen werden. Dies wurde an der Gemeindeversammlung im Dezember 2023 klar definiert. Der Gemeinderat will ein Auto ohne Räder gegen ein Auto mit Rädern ins Rennen schicken. Der Experte wird zwangsläufig die Kurve+ (Auto ohne Räder) als unsicher bewerten. Der Hochkreisel (Auto mit Rädern) soll wiederauferstehen.