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Eingesandt:  Leserbrief

Transparenz ist Voraussetzung

Zum Leserbrief «Zusammenarbeiten wäre effizienter» von René Baggenstos

Ein Auflageprojekt in der Grössenordnung des Hochkreisels kostet üblicherweise 700 000 bis 800 000 Franken. Unsere Gemeinde Ingenbohl wird bis Ende 2024 mit dem Nachtragskredit für die neue Expertise zirka 2,8 bis 2,9 Millionen Franken für die Erschliessung Brunnen Nord ausgegeben haben. Die Kosten für die Planung Kurve+, welche Private finanziert haben, sind nicht eingerechnet. Ungefähr 2 Millionen Franken wurden für Berater, Expertisen, Lobbyisten sowie Variantenvergleiche ausgegeben. Wenn die Projektnebenkosten mehr als das Doppelte des Auflageprojektes Hochkreisel betragen, sind das nicht kleine Fehler. In diesem Fall ist mangelndes Sachverständnis der Verantwortlichen das Problem.

An einen Berater der Mitte-Partei aus Ingenbohl wurden 277 565 Franken Honorar bezahlt. Für dieses Beratungsmandat wurden durch die Gemeinde Ingenbohl keine Vergleichsofferten eingeholt. In der Abrechnung des Planungskredites Brunnen Nord wurden für diese Beratungen nur 180 062 Franken ausgewiesen. Das wird hinterfragt.

Erst wenn die Fakten vorliegen, können wir in Ingenbohl mit der Aufarbeitung der Problematik beginnen. Danach können Massnahmen zur Verbesserung eingeleitet werden. Wir haben in Ingenbohl ein gemeinsames Ziel. In Zukunft soll die Zusammenarbeit zwischen Behörden und Bevölkerung effizienter werden. Dafür ist jedoch Transparenz die Voraussetzung!

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