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Eingesandt:  Leserbrief

Teure 13. AHV ohne verbindliche Finanzierung

Zur SRF-«Arena» über die 13. AHV-Rente

Mit der AHV und den zusätzlichen Ergänzungsleistungen haben wir in der Schweiz ein geniales, finanziertes Sozialsystem. Zusätzlich haben heute die meisten AHV-Bezüger/innen eine BVG-Rente. Über 80 Prozent der AHV-Bezüger brauchen auch keine 13. AHV-Rente, deshalb ist die Initiative nicht sozial.

Jetzt zur «Arena»-Sendung vom letzten Freitag. Die Aussage der 20-jährigen Grünen-Politikerin Magdalena Erni hat mich schockiert. Die Ergänzungsleistung (EL) sei eine Schande für die Schweiz. Wieso ist jetzt die EL plötzlich eine Schande und ein Almosen? In der «Arena» wurde gesagt, man muss auf die Gemeinde oder das Sozialamt gehen, diese Aussagen stimmen nicht und sind reine Wahlpropaganda für eine 13. AHV-Rente. Bei der AHV-Stelle in Schwyz kann der Antrag ausgefüllt oder das Formular ausgedruckt werden, also sind die in der «Arena»-Sendung gemachten Aussagen widerlegt.

Gemäss Statistik hätten 450 000 Personen Anspruch auf eine EL, aber nur 220 000 beziehen eine Rente. Es ist natürlich bedenklich, wenn 230 000 Personen mit Anspruch verzichten. Am Sozialsystem liegt es bestimmt nicht, es gibt überall Hilfestellung.

Und wer finanziert die EL? Wissen das die Initianten der 13. AHV-Rente nicht? Es sind die Superreichen und sehr vermögenden Steuerzahler, die einen grossen sozialen Beitrag leisten. Ich bin auch AHV-Bezüger und empfehle den Sozialwahnsinn der 13. AHV abzulehnen, welcher 4 bis 5 Milliarden kostet, ohne verbindliche Finanzierung.

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