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Eingesandt:  Leserbrief

Spendenwillige Bevölkerung

Zur hilfsbereiten humanitären Eidgenossenschaft

Auch ich zähle mich zu diesen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die, wenn möglich, ab und zu ihre Unterstützung in Form einer Geldspende den Schwächeren zukommen lassen möchten. Jedoch habe und hatte ich schon immer Bedenken, ob meine gut gemeinte Hilfe auch diejenigen erreicht, welchen ich über eine Organisation mittels Spendenkonto helfen möchte.

Da es in der Schweiz auch viele Projekte und unterstützungsbedürftige Organisationen und Menschen gibt, habe ich meine mögliche Hilfe dahingehend verlagert.

Dieses Verhalten (spendenfreudig/hilfsbereit) von uns Schweizern widerspiegelt sich auch mehrheitlich bei den von uns gewählten Politikerinnen und Politikern. Schön wäre es, wenn in der Politik ein Umdenken stattfinden würde, damit in Zukunft wieder vermehrt uns und unseren nahestehenden Organisationen und Institutionen geholfen würde. In Anbetracht dessen, dass die Finanzierung der AHV mit finanziellen Sorgen kämpfe oder dereinst rechnen müsse, könnten doch unsere Politikvertretungen einen alljährlich wiederkehrenden Spendenaufruf zugunsten der AHV lancieren.

Mit diesem Spendenaufruf könnte eine Erhöhung der Mehrwertsteuer sowie eine Erhöhung der AHV-Beiträge auf die Löhne abgeschwächt oder gar verhindert werden. Die Schwächeren würden somit, wie immer wieder medienwirksam gefordert, entlastet. Das linke wie auch das rechte politische Lager hätte bei diesem erkannten, kommenden Problem einmal mehr die Möglichkeit, uns die nötige Unterstützung zukommen zu lassen.

Die, die euch gewählt haben, würden es schätzen, wenn ihr unsere Bedürfnisse nicht nur erkennen würdet, sondern auch willens seid, zusammen nach machbaren Lösungen zu suchen, um diese auch umzusetzen. Auch wir, die Wählenden, sind gefordert, weil wir wieder lernen müssen, Taten und nicht Worte zu honorieren.

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