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Eingesandt:  Leserbrief

Solidarität – mit wem?

Ausschaffungszentrum in Goldau

In Buosingen (Goldau) soll ein Ausschaffungszentrum für abgewiesene Asylbewerber realisiert werden. Dies, wenn es nach den Plänen des Bundes geht. Man fragt sich schon: Was suchen abgewiesene Asylbewerber in der Zentralschweiz? Entweder erhalten die Asylsuchenden Asyl und dürfen bleiben, oder sie sind zu Unrecht in unserem Land und haben dieses zu verlassen, etwas dazwischen sehe ich nicht!

Warum man dann noch ein Zentrum für Abgewiesene bauen will, ist ja sowieso ein Rätsel. Wartet man da, bis die selber gehen, oder hofft, dass diese untertauchen?

Wenn ich mir das so überlege, wäre das zu vergleichen, wie wenn ein Einbrecher in mein Haus eindringt, ich diesen erwische und ihm dann einen Liegestuhl und Verpflegung in den Garten stelle und ihm sage, er solls sich gemütlich machen und bei Gelegenheit mein Grundstück verlassen. Nein, da ruft man die Polizei und schützt sein Eigentum! So müssen wir unser Land auch schützen.

Im Zusammenhang mit den Asylsuchenden wird viel von Solidarität gesprochen. Ich denke, das ist auch richtig, denn es gibt Leute, die unsere Hilfe benötigen. Wer solidarisiert sich aber mit uns Schweizer Bürger? Den Anwohnern von solchen Asylzentren? Es ist ja kein Geheimnis, dass die Kriminalität mit den Asylzentren steigt. Es darf in der Schweiz und schon gar nicht in unserem Kanton nicht passieren, dass sich die Einheimischen gegenüber Asylbewerbern benachteiligt fühlen. Wenn der Bund diese abgewiesenen Personen nicht ausschaffen will oder kann, soll er diese bei sich in Bern unterbringen oder ausschaffen.

In unserem Kanton brauchen wir das nicht. Und wenn sich niemand wehrt, wird der Asylschlamassel immer grösser. Darum Ja zur Solidarität mit unserer Bevölkerung, Nein zum Ausschaffungszentrum.