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Eingesandt:  Leserbrief

Schwerer Rückschlag für Gemeinde Arth

Zum Rodungsgesuch Schutt/Campus beim ESP Bahnhof Süd, Goldau

Die Schumett Immobilien AG hat gegen das überrissene Rodungsprojekt im Gebiet Schutt Beschwerde geführt, und das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz musste den komplexen Fall beurteilen. Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde gutgeheissen und das fehlerhafte Lärmgutachten bemängelt.

Für die Gemeinde Arth ist dies ein bitterer Entscheid und ein herber Rückschlag mit dem gesamten ESP-Projekt Bahnhof Süd. Jetzt muss für das Rodungsgesuch ein neues Lärmgutachten erstellt werden. Für die Gemeinde Arth und die Teilnutzungsplanung Schutt/Campus wird es unweigerlich zu enormen Verzögerungen kommen. Interessant ist dabei, dass die Gemeinde Arth die Bevölkerung weder über die «RigiPost» noch den «Boten der Urschweiz» noch die gemeindeeigene Homepage informiert hat.

Vorgängig wurde in den Medien stets über den Stand der Gerichtsverfahren orientiert. Und jetzt herrscht Stillschweigen, wieso? Das Verwaltungsgericht hat richtig erkannt, dass im neuen Lärmgutachten auch die Liegenschaften des Weiherwegs berücksichtigt werden müssen, genau das war unser Ziel. Die geplante Schuttstrasse führt neu genau in unser Wohnquartier, diese Fehlplanung der Gemeinde Arth wollten wir Wohn- und Hauseigentümer nicht einfach hinnehmen. Dann bleibt noch das private Verkehrsgutachten «Eisenbahnweg Goldau» zu erwähnen. Der Eisenbahnweg hat nur auf einer Seite ein Trottoir, und zwei Lastwagen können an vielen Stellen nicht kreuzen. Diese Fehlplanung des Eisenbahnwegs rächt sich jetzt, und die errechnete Verkehrsmenge von der Schuttstrasse kann durch den Eisenbahnweg nicht geschluckt werden.

Und jetzt wird einfach weitergeplant und Geld der Gemeinde Arth und des Kantons Schwyz verschleudert? Wie ein Bumerang kommen die alten Sünden auf die Gemeinde Arth retour.

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