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Eingesandt:  Leserbrief

Rigi Burggeist auch in Zukunft

Zum Traktandum 5 der Bezirksgemeindeversammlung: «Umwandlung des Darlehens an die Luftseilbahn Obergschwend–Rigi Burggeist AG in Aktien»

Unser Hausberg gehört zu Gersau wie der See mit den Strandbädern, der Pausenplatz mit packenden Inlinehockeyspielen, die Fasnacht mit den tollen Damenmasken und vielem mehr, was Gersau so wunderschön und einzigartig macht.

Wir wollen auch in Zukunft mit unserer Seilbahn auf die Rigi fahren. Wir wollen auch in Zukunft in unserem kleinen Skigebiet den Winter geniessen. Wir wollen auch in Zukunft auf unserem Hausberg einen schönen Tag geniessen. Und ganz besonders wollen wir, dass auch die nächsten Generationen diesen schönen Flecken Erde geniessen können.

Die Burggeist AG unterhält, seit wir denken können, den Hausberg für uns und unsere Gäste. Sie tut dies unentgeltlich und verfolgt nicht das Ziel der Gewinnoptimierung. Sie tut dies für uns Gersauer, damit wir und besonders unsere Kinder die Berge und die Natur für sich entdecken können. Wo sonst kriegt ein Schulkind eine Saisonkarte für 50 Franken? Es geht im Sachgeschäft um die Entschuldung der AG, ihr die Chance zu geben, weiterhin ihre Tätigkeiten zum Wohle von Gersau fortzusetzen.

Die wertvolle Arbeit der Burggeist AG ist für uns Gersauer zur Selbstverständlichkeit geworden. Jetzt fallen im Rahmen dieser Partnerschaft Wörter wie «Schuldbriefe, Baurecht, Sicherheiten, effektiver Wert von Aktien». Das ist nicht in unserem Sinne. Wir brauchen unseren Hausberg, sind froh und dankbar, dass die Burggeist AG diesen für uns betreibt. Ja, es kostet etwas. Es wird auch in Zukunft etwas kosten. Alles was über Grundbedürfnisse hinausgeht, kostet etwas. Der Bezirk Gersau ist in der Pflicht, dies zu unterstützen. Und zwar genau wie die Burggeist AG, ohne den Hintergedanken der Gewinnoptimierung und Risikominimierung. Alli a d Gmeind, für üs, für Gersau und für üsi Jugend. Es düütlichs Ja. Zämä i d Zuäkunft.

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