notifications
Eingesandt:  Leserbrief

Platznot im HZI – Erweiterung auf benachbarter Gärtnerei?

Zum Artikel «Im 20,85-Millionen-Bau zeichnet sich schon wieder Platzmangel ab»

Es ist bedauerlich, dass der Platzmangel bereits nach 1,5 Jahren im neuen Schulhaus des Heilpädagogischen Zentrums in Ibach so weit fortgeschritten ist, dass ein Aufnahmestopp für neue Kinder ausgesprochen werden muss. Die steigenden Schülerzahlen sind ein ernstes Problem. Es ist wichtig, nachhaltige Lösungen zu finden.

Die Gründe für den Anstieg der Schülerzahlen sind vielfältig. Die Abschaffung der Kleinklassen, eine Zunahme von Risikoschwangerschaften und medizinische Fortschritte, die mehr Menschenleben retten, tragen dazu bei. Zusätzlich sind das Schulpersonal und das Volksschulsystem überlastet, und die Bereitschaft, Schüler mit einem Sonderstatus in die regulären Klassen aufzunehmen, sinkt. Die Diagnosen ASS und AD(H)S nehmen ebenfalls stark zu, und oft bleibt die Sonderschule als einzige Lösung.

Ist eine Integration am Wohnort nicht möglich, müssen diese Kinder nun das Heilpädagogische Zentrum Ausserschwyz oder eine andere heilpädagogische Schule in einem anderen Kanton besuchen. Die anfallenden Taxi- und Schulkosten werden vom Kanton Schwyz übernommen. Ein ausreichend grosses Schulhaus mit einem entsprechend grossen Umschwung ist sicherlich kosteneffizienter. Das HZI beschult Kinder im Alter von 4 bis 18 Jahren. Der Umschwung des neuen Schulhauses ist für kleinere Kinder wunderschön, Jugendliche benötigen mehr Fläche.

Ich wünsche mir, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im inneren Kantonsteil ein Schulhaus und eine Umgebung mit ausreichend Platz zum Lernen, Spielen und Bewegen erhalten. Den Familien dieser Kinder wünsche ich viel Kraft und Zuversicht, dass sie Unterstützung in der schulischen Betreuung ihrer Kinder erhalten. Liebe Politiker, beenden Sie diese Platznot. Die Gemeinde Schwyz schliesst ihre Gärtnerei, wäre auf dieser Nachbarparzelle Platz für Ergänzungsbauten?

Mehr aus dieser Gemeinde