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Eingesandt:  Leserbrief

Kurskorrektur statt Asylzentrum

Zum heftigen Streit zwischen Juso und SVP wegen des Bundesasylzentrums

Mit den üblichen, diffamierenden Unterstellungen versuchen die Jungsozialisten, den berechtigten Widerstand gegen ein Bundesasylzentrum im Kanton Schwyz zu delegitimieren. Neben der Kritik an der SVP ist ausgerechnet meine Forderung einer «Politik der Remigration» unter die Räder gekommen.

Die negativen Auswirkungen der Masseneinwanderung der letzten Jahre sind für viele Schweizerinnen und Schweizer bittere und alltägliche Realität geworden. Die Juso fragt in ihrem offenen Brief: «Wie sieht Ihr Lösungsvorschlag für den Umgang mit Millionen von asylsuchenden Menschen weltweit aus?» Wie die Juso richtig feststellt, ist der Zuwanderungsdruck hoch und wird weiter steigen. Es zeigt sich aber, dass die Integration von Millionen von Migranten nicht möglich ist. Es bilden sich Parallelgesellschaften, in denen Sozialhilfebezug und Kriminalität überdurchschnittlich hoch sind.

Bekommen wir bald Zustände wie im nahen Stuttgart, wo Bandenkriege auf offener Strasse ausgetragen werden, oder schaffen wir eine Kurskorrektur – also eine Umkehr der Migrationsströme?

Die Ausschaffungsinitiative muss rückwirkend umgesetzt werden. Der Missbrauch des Asylrechts mit dem Status F (negativer Asylentscheid), der zu einem faktischen Bleiberecht für vorläufig Aufgenommene führt, muss gestoppt werden. Entwicklungshilfe soll zur Rückkehrhilfe werden und an entsprechende Abkommen gekoppelt sein.

Diese Weichenstellung im Zeichen der Remigration könnte zu einer Politik der Hoffnung werden. Die Hoffnung der Schweizer auf ein Ende der negativen Folgen des Bevölkerungsaustauschs. Und die Hoffnung am Beispiel eines Syrers, der so bald wie möglich in sein Heimatland zurückkehrt, um diesem zu neuer Blüte zu verhelfen. Remigration ist also auch Entwicklungshilfe – die hilft!