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Eingesandt:  Leserbrief

Kreisverkehr

Zu Verzögerungen der Auto AG

Ohne laufenden Unterhalt und Verbesserungen der Strasseninfrastruktur wird unsere Mobilität stark eingeschränkt. Eine solche Situation haben wir aktuell im Kanton Schwyz. Schwierig ist dieser Zustand für die Betreiber von ÖV-Anbietern wie die Auto AG.

Die Buslinie 502 zwischen Arth und Küssnacht ist leider immer noch nicht durchgehend und muss in Arth und Küssnacht gewendet werden, weil das Teilstück Küssnacht–Arth und Arth–Küssnacht angeblich aus Kostengründen nicht angeboten wird. Das Zünglein an der sogenannten Waage für eine Verbesserung oder eben nicht ist jeweils der Kantonsrat.

Die meisten Verkehrsplaner wissen und verstehen, dass der Kreisverkehr unabdingbar ist, damit der Verkehrsfluss nicht unnötig mittels Ampeln oder Naturereignissen gestört wird. Jedes Wendemanöver führt zu Verkehrsbehinderungen, verbunden mit unnötigen Staus. Diese Kreisel werden seit einiger Zeit auch im Kanton Schwyz gebaut – obwohl sie in der Realisation teuer sind, können diese mittlerweile ohne grössere Opposition gebaut werden. Auch naturgegebene Kreisel sind in unserer Gegend vorhanden. Offensichtlich werden diese nicht erkannt und somit auch nicht in die Planung des Verkehrsflusses und des ÖV-Angebotes miteinbezogen.

Die Rigi ist das Zentrum eines natürlichen Kreisels wie auch der Zugersee. Schon mehrfach hat der Individualverkehr bei Behinderungen diese natürlichen Grosskreisel benutzt. Würde die Buslinie 502 in Arth und Küssnacht nicht gewendet, sondern durchgehend geführt rund um die Rigi in beide Richtungen, könnten die Fahrplanverantwortlichen jeweils besser reagieren auf Einschränkungen. Was nicht ist, kann ja noch werden.

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