notifications
Eingesandt:  Leserbrief

Keine sichere Stromversorgung

Zur Abstimmung über das Stromgesetz

Alle möchten eine sichere Stromversorgung, aber mit dem neuen Stromgesetz ist dies nicht möglich. Unser Land ist für Windräder nicht geeignet, da der nötige Wind oft fehlt, dadurch kann die benötigte Energiemenge damit weder heute und schon gar nicht in Zukunft gedeckt werden. Die Steigerung der Wärmepumpen-Heizungen und der Elektroautos werden in den nächsten Jahren zu einer gewaltigen Zunahme des Strombedarfs führen.

Es macht keinen Sinn, unsere schöne Landschaft mit solchen Ungetümen zu verschandeln. Windräder bringen uns Bürgern nur Nachteile. Wir bezahlen mit unseren Steuern zirka 60 Prozent der Anlagen in Form von Subventionen, dann bezahlen wir den teureren Strom und dazu noch Schäden an Natur, Mensch und Tierwelt.

Für diese bis zu 200 Meter hohen Stahlkolosse müssen bis zu 10 000 Tonnen Beton und Betoneisen in den Boden versenkt werden. Die riesigen Rotorblätter aus Polyestergewebe können nicht rezykliert werden, und die Anlagen müssen nach etwa 15 Jahren Lebensdauer rückgebaut werden. Kommt noch dazu, dass für die Produktion und den Bau solcher Anlagen mehr CO 2 in die Luft abgegeben wird, als eine solche während ihrer Lebensdauer einsparen kann. Profitieren können vor allem Energiekonzerne, von den Millionen Subventionen, die letztlich der Konsument berappen muss.

Der beschleunigte Zubau von Fotovoltaikanlagen auf Dächern und Fassaden und eventuell an Autobahnen etc. und der Ausbau der Wasserkraft kann kurz- und mittelfristig etwas bringen. Längerfristig werden wir aber um den Bau von Kernkraftwerken nicht herumkommen. Mit Flatterstrom lässt sich eine moderne Industrie- und Dienstleistungsnation nicht aufrechterhalten. Darum Nein am 9. Juni zum neuen Stromgesetz.

Mehr aus dieser Gemeinde