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Eingesandt:  Leserbrief

Ja zum Sachgeschäft Rigi Burggeist

Antwort auf den Leserbrief von Josef Maria Camenzind vom 1. Februar betreffend Rigi Burggeist Bahn.

Wir können nur gewinnen! Die Umwandlung des Darlehens in Aktien ist die geeignetste Sanierungsmassnahme, «Liberierung durch Verrechnung», für die Burggeist AG und den Bezirk Gersau. Es ist eine einfache und günstige Variante, die Finanzierungsstruktur der AG zu verbessern. Zudem ist aus Sicht des Bezirks die Werthaltigkeit des Darlehens bereits heute stark gefährdet. Eine Darlehensrückzahlung innert nützlicher Frist ist unwahrscheinlich. Eine Umwandlung des Darlehens in Aktienkapital ist somit für den Bezirk Gersau keine Verschlechterung.

Die Luftseilbahn gehört zur Gersauer Infrastruktur wie die Strandbäder, die Turnhalle und der Schulhausplatz, wo die Fight Pigs ihre Heimspiele austragen. Viele Gemeinden mit Luftseilbahnen sind heute Miteigentümer und können so eine kostengünstige Erschliessung für die Bevölkerung und für den touristischen Nutzen sicherstellen. Die Bahn ist Teil der öffentlichen Infrastruktur. Die Absicherungen des Darlehens für den Bezirk war damals gut gemeint. Dem Stimmbürger war aber bereits damals klar, dass es für die Burggeist AG schwierig sein würde, dieses Darlehen zurückzuzahlen. Die Burggeist AG hat in den letzten 12 Jahren vieles richtig gemacht und ausgeglichene operative Ergebnisse erzielt. Für Ersatzinvestitionen und Reparaturen reichen diese Ergebnisse aber nicht.

Die Bezirksgemeindeversammlung am 15. Dezember 2023 hat mit grosser Mehrheit den Rückweisungsantrag abgelehnt. Vor allem die Voten der jungen Gersauer waren eindrücklich und haben gezeigt, dass die Bevölkerung die Erschliessung des Gersauerbergs mit einer erneuerten Luftseilbahn Obergschwend–Rigi Burggeist will. Darum ein klares Ja zur Umwandlung des Darlehens in Aktien und somit zum Fortbestand unserer Bahn.

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